Ekstra energi foder til slædetrk
Eisige Kälte, Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Der Wind peitscht unbarmherzig, die Sicht ist nicht klar. Müdigkeit und Erfrierungen zwingen den Menschen in die Knie. Doch die Zeit rennt und die Hunde rennen schneller. Es geht um Leben und Tod und die Laune der Natur ist der Feind.
1085 Kilometer galt es durch ein unübersichtliches Terrain zu überwinden und das mit 20 Musher und knapp 150 Schlittenhunden, auch besser bekannt als „Der Serumlauf nach Nome“. Diphtherie brach in der kleinen Stadt aus und bedrohte das Leben von unzähligen Kindern, die einzige Chance: Antitoxin. Das Medikament war jedoch über 1000 Kilometer entfernt. Was folgte, war eine der spektakulärsten und dramatischten Rettungsaktionen, die nicht nur den 150 Hunden Berühmtheit verschaffte, sondern den gesamten Schlittenhunden neues Ansehen brachte.
Doch die Geschichte der Schlittenhunde begann noch früher.
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Das erste Land in dem offizielle Schlittenhunderennen veranstaltet wurden, war Alaska. Und bis heute herrscht dort eine sehr große Begeisterung für diesen Sport. Dog Mushing ist sogar der Nationalsport in Alaska. 1908 fand das erste dokumentierte Schlittenhunderennen in Nome statt. Die Idee dahinter war, die Bürger im Winter aus ihren Häusern zu locken und ihnen Unterhaltung zu bieten.
Große Berühmtheit erlangten Schlittenhunde 1925 durch den Serumlauf nach Nome. In 5 ½ Tagen legten die Musher mit ihren Hunden eine Strecke von 1085 Kilometer zurück. Wo Flugzeuge und andere Transportmittel keine Chance gegen den strengen Winter mit Temperaturen bis zu -40 Grad hatten, schafften es die Schlittenhundeteams das Medikament rechtzeitig und unbeschadet von Nenana nach Nome zu bringen. Besondere Aufmerksamkeit erhielten die beiden Leithunde Togo und Balto, die jeweils eine Distanz von 420 und 160 Kilometern zurückgelegt hatten. Togo war zu diesem Zeitpunkt bereits 12 Jahre alt.
Für Musher in Europa hingegen war es, aufgrund der großen Distanz und strengen Quarantänebestimmungen für Hunde beinahe unmöglich an nordamerikanischen Schlittenhunderennen teilzunehmen. So blieb nur eine Lösung: Europa rief ihre eigenen Schlittenhunderennen mit ihren Regeln und Standards über den Typ Hund, der bei diesen Rennen laufen sollte, ins Leben. Während es in Alaska durchaus üblich war auch andere Hunderassen wie den Foxhound vor den Schlitten zu spannen, wurden die Schlittenhunde in Europa strikt auf nordische Rassen reduziert. Mittlerweile gibt es eine offene und reinrassige Klasse.
